Wichtige Schritte beim Bau Ihrer PV Anlage

Damit Sie lange Zeit Freude an Ihrer PV Anlage haben und sich das Vorhaben auszahlt, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten. Diese möchten wir im folgenden Vorstellen 

Planung

Planen Sie Ihre PV Anlage gründlich. Die Anlage hat schließlich eine Lebensdauer von über 25 Jahren, es gilt Fehler von vornerein auszuschließen.

1. Energiebedarf ermitteln

 

Beginnen Sie damit, Ihren durchschnittlichen täglichen Energiebedarf zu ermitteln. Sie können dies anhand Ihrer Stromrechnungen abschätzen oder mithilfe von Energiemonitoring-Tools feststellen. Beachten Sie die jahreszeitlichen Schwankungen, da der Energiebedarf im Winter möglicherweise höher ist als im Sommer.

 

Denken Sie auch an die Zukunft, falls Sie planen eine Wärmepumpe zu installieren, das Warmwasser mithilfe der PV zu erwärmen oder eventuell sogar über den Kauf eines Elektroautos nachdenken. All dies sollte gleich in die Planung mit einfließen.

 

 

2. Standortwahl 

 

Wählen Sie den Standort für Ihre PV-Anlage sorgfältig aus. Prüfen Sie ihre Dachfläche auf folgende Punkte:

 

Ausrichtung und Neigung 

 

Eine optimale Ausrichtung der PV-Module ist entscheidend, um die maximale Sonneneinstrahlung zu erhalten. In der nördlichen Hemisphäre sollte die Ausrichtung vorzugsweise nach Süden gerichtet sein, um die Sonnenenergie während des Tages optimal zu nutzen. Inzwischen ist es, durch moderne Technologie, auch möglich eine andere Ausrichtung zu wählen und dennoch die Anlage Wirtschaftlich zu betreiben. Die ideale Neigung des Dachs oder der Montagefläche ist bei Südausrichtung zwischen 28° und 38°, dadurch erhalten Sie einen höchstmöglichen Ertrag.

 

 

Mit oder ohne Speicher?

 

Sollten Sie sich für eine PV Anlage ohne Batteriespeicher entscheiden, so ist es wichtig das Sie sich Gedanken machen wann Sie den meisten Strom benötigen. Da die Einspeisevergütung nicht mehr allzu hoch ist, sparen Sie am meisten, wenn Sie Ihren Eigenverbrauch optimieren und die PV Anlage nach Ihren Bedürfnissen ausrichten. Die Anlage sollte dann am meisten Strom erzeugen, wenn Sie den meisten Strom brauchen. Durch eine Ost/West-Ausrichtung erzeugt eine Anlage, morgens und abends mehr und länger Strom, im Gegensatz zu einer reinen Südausrichtung, welche mittags die meiste Leistung erbringt. Zwar erzeugt eine Anlage mit Ost/West-Ausrichtung über das Jahr gesehen etwas weniger Strom, aber dadurch können Sie Ihren Eigenverbrauch erhöhen, was wiederum finazielle Vorteile bietet.

 

Eine Anlage mit Batteriespeicher ermöglicht Ihnen maximale Flexibilität bei der Ausrichtung. Ist der Speicher groß genug gewählt können Sie die Anlage auch einfach nach Süden ausrichten. Achten Sie bei kleineren Speichern das Sie die Anlage so Ausrichten damit der Speicher am Abend gefüllt ist.

 

 

 

Verschattungsfrei

 

Achten Sie darauf, dass die PV-Module während des Tages nicht von Schatten bedeckt werden. Selbst geringfügige Verschattung kann die Leistung einer gesamten Reihe von Modulen beeinträchtigen. Überprüfen Sie die Standortumgebung, um sicherzustellen, dass keine Bäume, Gebäude, Schornsteine oder andere Hindernisse Schatten werfen könnten.

 

Sonnenstand im Sommer und Winter

 

Bedenken Sie das der Sonnenstand im Winter niedriger ist. Da im Winter ohnehin schon weniger Sonneneinstrahlung auf Ihre PV Anlage trifft, ist es wichtig das die Anlage auch im Winter nicht verschattet wird.

 

Dachstabilität 

 

Wenn Sie die PV-Anlage auf einem Dach installieren möchten, stellen Sie sicher, dass die Dachkonstruktion die zusätzliche Last der Solarmodule tragen kann. Lassen Sie gegebenenfalls einen Statiker die Dachbelastung berechnen und die Eignung des Dachs für die Installation der PV-Anlage überprüfen.

3. Material und Komponenten

 

Nachdem Sie Ihre Anlage ausführlich geplant haben, wissen Sie nun welche Anlagengröße für Sie in Frage kommt. Auch die Dachart und Befestigungsart sollte inzwischen bekannt sein. Jetzt können Sie sich um die Komponenten kümmern. Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, ist das Angebot groß. Aufgrund der Lebensdauer und den hohen Investitionskosten ist es wichtig, hochwertige und zertifizierte Materialien von vertrauenswürdigen Herstellern zu wählen, um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb der PV-Anlage zu gewährleisten. Schließlich soll sich die PV Anlage auch schnellstmöglich lohnen. Wir setzten daher nur auf Module von Tier-1 Herstellern, diese haben sich bereits bewährt und liefern, über 25 Jahre und darüber hinaus, zuverlässig Strom.

 

 

4. Installation und Elektriker

 

Sicherheit

 

Sicherheit hat oberstes Gebot bei der Umsetzung Ihres Bauvorhabens. Achten Sie darauf, dass Sie einen einfachen und absturzsicheren Zugang zu Ihrer Dachfläche haben. Stellen Sie bei höheren Dächern ein Gerüst auf, das erleichtert Ihnen zudem die Arbeit.

 

Zertifizierter Elektriker

 

Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Elektriker, welcher Ihnen die Anlage elektrisch abnimmt. Da Elektriker derzeit zu einer vielbeschäftigeten Berufsgruppe gehören, ist ratsam sich frühzeitig darum zu kümmern. Eventuell kann dieser auch de Anmeldung Ihrer Anlage übernehmen, obwohl sie das auch selber dürfen.

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